Moderne Sklaverei – wie sie organisiert ist und wie wir sie loswerden

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittersten Feinde der Freiheit.“

(Marie, Freifrau von Ebner-Eschenbach)

Einem Blinden etwas über die wundervollen Farben eines Sonnenunterganges zu erzählen, ist nicht so einfach. Genauso schwer ist es, einer unfreien Person, die nichts anderes als ihr eigenes Leben kennt, etwas über Freiheit zu erzählen.

„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein.“

(J.W. Goethe)

Die heutige Menschheit ist auf mehrere Weise versklavt. Zinsknechtschaft, juristische Versklavung, Verpfändung oder emotionale und mentale Versklavung sind nur einige Beispiele. Die Allermeisten bemerken es nicht einmal. Sie glauben zudem, daß die heutigen Probleme unlösbar und „ganz normal“ sind und die kapitalistische Gesellschaft alternativlos ist. Dieses Märchen wird jedoch von einer kleinen Kaste nur aus dem Grund unter die Leute gestreut, um deren eigene Herrschaftsansprüche zu sichern.

WiR wollen, dass Du und die gesamte Menschheit mehr Freiheit erreicht. WiR klären über die verschiedenen Weisen der Sklaverei auf und wie Du Dich aus ihr befreist. WiR liefern Lösungen und Wege und unterstützen Dich auch aktiv bei Deiner eigenen Befreiung von Begrenzung und Bevormundung.

Auf den dazugehörigen Messeständen kannst Du Dir Informationsmaterial zu Deiner eigenen Befreiung holen. Du kannst freie Menschen kennenlernen und etwas über ihr Leben erfahren.

Am Projektstand kannst Du an der eigenen weiteren Befreiung oder der Deiner ganzen Region mitarbeiten. Freie Männer und Frauen werden Dir vorleben, was Freiheit wirklich bedeutet.

Auf Wunsch helfen WiR Dir gern beim Erreichen eigener Freiheit.

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Soziale Gerechtigkeit

Kapitalistische, sozialistische, national-unitär und föderal-demokratische Klassenstaaten sind nicht in der Lage, die Probleme der hierarchischen Gesellschaft in Bezug auf Religion, die Geschlechter, Ethnien, Umwelt und Klassen zu lösen, sondern stellen selbst die Ursache dieser Probleme dar.

Soziale Gerechtigkeit – eine Illusion?

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Soziale Ungleichheit in Deutschland und Europa ist politisch erzeugt.

Gerechtigkeit und Gleichheit ist nicht dasselbe

Eine der Hauptursachen: Der Vormarsch des Finanzkapitalismus und der damit einhergehende Abbau des Sozialstaates. Solidarität werde der Wettbewerbsfähigkeit geopfert.

Deshalb ist es von grundlegender Wichtigkeit, die Lösung in jeder Hinsicht außerhalb dieser Quelle zu suchen, sich auf die Suche nach einem „neuen Weg“ zu begeben.

Wir müssen uns schnellstens der Aufgabe stellen, in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft eine ökologische Gesellschaft anzustreben, die einen Ausweg aus der Gesellschaft und Klassenzivilisation darstellt, welche die Natur und das ökologische Gleichgewicht zerstören.

Sie müssen in einer Gesellschaft Differenzen zulassen, aber über die Differenzen entscheiden nicht die Höheren, sondern die, die unten sind.

Wir müssen ein Sozialismusverständnis anstreben, das Versklavung, Verknechtung und Proletarisierung als Erniedrigung ansieht und gegen diese Phänomene unter allen Umständen Widerstand leistet, weil alle drei einen Verlust von Menschlichkeit und Freiheit beinhalten.

 

 

Wie erhalten wir Natur und Gesellschaft?

Jeder Mensch hat ein universell gleiches Recht auf einen Anteil an dem, was die Erde bietet, und eine universell gleiche Pflicht, seine Lebensgrundlage zu schützen.

Soziale Sicherheit, verlässliche und ausreichende Einkommens- und Berufsperspektiven, ein Weniger an Herrschaft bei der Arbeit und in der Gesellschaft sind die Basis für ein Mehr an zwischenmenschlichen Beziehungen, Gesundheit, Bildung, Kultur und Muße. Eine glücklichere Gesellschaft, die weniger Ressourcen verschwendet, braucht mehr Gleichheit.

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Eine an sozial-ökologischen Zielen ausgerichtete Wirtschaft strebt nicht Wachstum um des Wachstums willen an. Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt führt nicht automatisch zu mehr Wohlstand. Sozial-ökologischer Umbau bedeutet, den Wachstumsdruck, der aus übermäßiger Profitorientierung und ungerechten, bedrückenden Verhältnissen resultiert, aus Gesellschaft und Wirtschaft herauszunehmen. Hohe Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen, Vermögen und Arbeitszeiten, übermäßige Verschuldung öffentlicher Haushalte und die unzureichende Absicherung von Lebensrisiken durch die sozialen Sicherungssysteme blockieren die Abkehr von der Wachstumsfixierung. Herrschaftliche und konkurrenzbetonte Lebens- und Arbeitsverhältnisse fördern ökologisch und sozial fragwürdige wirtschaftliche Aktivitäten und Konsumverhaltensweisen.

Nationalismus

In der Vergangenheit wurde die Geschichte von Staaten oft mit der Geschichte ihrer Herrscher gleichgesetzt, was letzteren nahezu göttliche Qualitäten verlieh. Diese Praxis änderte sich mit dem Aufkommen des Nationalstaates. Nun wurde der Gesamtstaat idealisiert und auf eine göttliche Ebene erhoben.

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Angenommen, wir verglichen den Nationalstaat mit einem lebendigen Gott, dann wäre Nationalismus die entsprechende Religion.

Trotz einiger scheinbar positiver Elemente weisen Nationalstaat und Nationalismus metaphysische Eigenschaften auf. In diesem Zusammenhang wirken kapitalistische Profit- und Kapitalakkumulation wie geheimnisumwobene Kategorien. Hinter diesen Bezeichnungen steht ein widersprüchliches, auf Macht und Ausbeutung basierendes Beziehungsgeflecht.

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Das hegemoniale Machtstreben dient der Profitmaximierung. In diesem Sinne erscheint Nationalismus wie eine quasi-religiöse Rechtfertigung. Seine wahre Mission ist jedoch sein Einsatz für den scheinbar göttlichen Nationalstaat und dessen ideologische Vision, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt. Kunst, Wissenschaft und soziales Bewusstsein: Nichts davon ist unabhängig. Für eine wahre intellektuelle Aufklärung bedarf es daher einer grundlegenden Analyse dieser Elemente der Moderne.

 

Nationalstaat und Gesellschaft

Es wird oft behauptet, der Nationalstaat kümmere sich um das Los der einfachen Leute.

Das ist nicht wahr

Vielmehr ist er der nationale Statthalter des globalen kapitalistischen Systems, ein Vasall der kapitalistischen Moderne, der viel tiefer in die vorherrschenden Strukturen des Kapitals verwickelt ist, als wir gemeinhin neigen anzunehmen: Er ist eine Kolonie des Kapitals.

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Egal wie nationalistisch sich der Nationalstaat präsentieren mag, er dient im selben Maße den kapitalistischen Ausbeutungsprozessen. Es gibt keine andere Erklärung für die schrecklichen Verteilungskriege der kapitalistischen Moderne. Daher ist der Nationalstaat nicht auf der Seite der einfachen Leute – er ist ein Feind der Völker.

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Beziehungen zu anderen Nationalstaaten und internationalen Monopolen werden durch die Diplomaten des Nationalstaates koordiniert. Ohne die Anerkennung durch andere Nationalstaaten könnte keiner von ihnen überleben. Der Grund dafür liegt in der Logik des globalen kapitalistischen Systems. Nationalstaaten, die die geschlossene Phalanx des kapitalistischen Systems verlassen, werden entweder von demselben Schicksal ereilt, wie es das Regime Saddam Husseins im Irak erfahren hat, oder mit den Mitteln des Wirtschaftsembargos in die Knie gezwungen.

 

Nationalstaat und Homogenität

Der Nationalstaat hatte es ursprünglich auf die Monopolisierung aller gesellschaftlichen Prozesse abgesehen. Vielfalt und Pluralität mussten bekämpft werden, ein Ansatz, der zu Assimilation und Völkermord führte.

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Er beutet nicht nur die Ideen und das Arbeitspotenzial der Gesellschaft aus und kolonisiert die Köpfe der Menschen im Namen des Kapitalismus.

Er assimiliert auch jegliche geistigen und intellektuellen Vorstellungen und Kulturen, um seine eigene Existenz zu erhalten.

Er zielt ab auf die Schaffung einer einzigen nationalen Kultur, einer einzigen nationalen Identität und einer einzigen einheitlichen Religionsgemeinschaft. Dadurch wird eine homogene Bürgerschaft erzwungen.

Der Bürgerbegriff resultiert aus der Suche nach einer solchen Homogenität.

Die Bürgerschaft der Moderne bedeutet nichts anderes als den Übergang von privater zu staatlicher Sklaverei.

Kapitalismus ohne solche modernen Sklavenarmeen kann keinen Profit erzielen. Die homogene nationale Gesellschaft ist die künstlichste aller je geschaffenen Gesellschaften und Ergebnis des Projekts des »social engineering«

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Diese Ziele werden in der Regel durch die Anwendung von Gewalt oder durch finanzielle Anreize erreicht und haben oft zur physischen Vernichtung von Minderheiten, Kulturen oder Sprachen oder zur Zwangsassimilation geführt.

Die Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte ist voller Beispiele, die die gewaltsamen Versuche zur Schaffung einer der Scheinrealität eines echten Nationalstaates genügenden Nation illustrieren.

 

Bürokratie und Nationalstaat

Indem der Nationalstaat seine materielle Basis, die Bürger, transzendiert, nimmt er eine Position außerhalb seiner politischen Institutionen ein. Er bedarf zusätzlicher eigener Institutionen zum Schutz seiner ideologischen Grundlagen sowie seiner rechtlichen, wirtschaftlichen und religiösen Strukturen. Die daraus resultierende stetig wachsende zivile und militärische Bürokratie ist kostspielig und dient lediglich dem Erhalt des überhöhten Staates selbst, der wiederum die Bürokratie über das Volk erhebt.

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In der europäischen Moderne standen dem Staat alle Mittel zur Verfügung, um seine Bürokratie in alle gesellschaftlichen Sphären auszudehnen. Dort begann sie zu wachsen und wie ein Krebsgeschwür jede Lebensader der Gesellschaft zu infizieren. Bürokratie und Nationalstaat können nicht ohneeinander existieren. Wenn der Nationalstaat das Rückgrat der kapitalistischen Moderne ist, dann ist er sicherlich für die natürliche Gesellschaft ein Käfig.

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Seine Bürokratie sichert das reibungslose Funktionieren des Systems, sie sichert die Grundlagen der Warenproduktion und sie sichert die Profite für die wichtigen Wirtschaftsakteure sowohl im realsozialistischen als auch im unternehmerfreundlichen Nationalstaat. Der Nationalstaat zähmt die Gesellschaft im Namen des Kapitalismus und entfremdet das Gemeinwesen seinen natürlichen Grundlagen. Jede Analyse zur Eingrenzung und Lösung gesellschaftlicher Probleme bedarf eines genaueren Blickes auf diese Bezüge.

 

Der Staat und seine religiösen Wurzeln

Viele zeitgenössische politische Konzepte und Ansichten finden ihren Ursprung in religiösen oder theologischen Konzepten oder Strukturen.

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Ursprung in religiösen oder theologischen Konzepten oder Strukturen. In der Tat offenbart ein genauerer Blick, dass Religion und Gottesvorstellungen historisch die ersten sozialen Identitäten mit sich brachten. Sie bildeten den ideologischen Klebstoff für viele Stämme und andere vor-staatliche Gemeinschaften und definierten deren Existenz als Gemeinwesen.

Später, als staatliche Strukturen bereits entwickelt waren, begannen sich die traditionellen Beziehungen zwischen Staat, Macht und Gesellschaft zu lockern

Die heiligen und göttlichen Konzepte und Sitten aus den Anfangszeiten des Gemeinwesens büßten zunehmend ihre Bedeutung für die gemeinsame Identität ein.

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Sie wurden stattdessen auf Machtstrukturen wie beispielsweise Monarchen oder Diktatoren übertragen.

Der Staat und seine Macht beruhten auf göttlichem Willen und Gesetz und sein Herrscher wurde zum König von Gottes Gnaden. Sie repräsentierten Gottes Macht auf Erden.

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Heutzutage bezeichnen sich die meisten modernen Staaten als säkular. Sie behaupten, dass die alten Bande zwischen Religion und Staat gekappt worden seien und die Religion nicht länger einen Teil des Staates bilde.

Das ist wohl nur die halbe Wahrheit

Auch wenn religiöse Institutionen oder Repräsentanten der Geistlichkeit nicht länger an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilhaben, so können sie dennoch in gewissem Maße Einfluss auf diese Entscheidungen nehmen, so wie sie selbst durch politische oder gesellschaftliche Ideen und Entwicklungen beeinflusst sind.

Die Trennung von Staat und Religion ist das Ergebnis einer politischen Entscheidung. Sie war nicht selbstverständlich. Aus diesem Grund erscheinen selbst heute noch Macht und Staat als etwas Gegebenes, wir könnten sogar sagen: Gottgegebenes.

Begriffe wie säkularer Staat oder weltliche Macht bleiben uneindeutig.

Dem Nationalstaat ist auch eine Reihe von Attributen zugeordnet worden, wie Nation, Vaterland, Nationalflagge, Nationalhymne und viele mehr, die dazu dienen, ältere religiös verwurzelte Merkmale zu ersetzen. Besonders Begriffe wie die Einheit von Staat und Nation sollen die Grenzen der materiellen politischen Strukturen überschreiten und erinnern als solche an die vorstaatliche Einheit mit Gott. Sie sind an die Stelle des Göttlichen gesetzt worden.

Wenn früher ein Stamm einen anderen bezwungen hatte, mussten dessen Mitglieder die Götter der Sieger anbeten. Diesen Prozess können wir wohl als Kolonisation oder sogar Assimilation bezeichnen. Der Nationalstaat ist ein zentralisierter Staat mit gleichsam göttlichen Attributen, der die Gesellschaft völlig entwaffnet hat und den Gebrauch von Gewalt monopolisiert.

Nationalstaat und Macht

Mit dem Aufkommen des Nationalstaates drängten Gewerbe, Handel und Geldwesen zur politischen Teilhabe und fügten  ihre Macht den traditionellen staatlichen Strukturen hinzu.

Zu Beginn der Industriellen Revolution vor mehr als zweihundert Jahren ging die Entwicklung des Nationalstaates Hand in Hand mit der unkontrollierten Kapitalakkumulation auf der einen Seite und der ungehinderten Ausbeutung der schnell wachsenden Bevölkerung auf der anderen Seite.

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Die neue Bourgeoisie, die aus dieser Revolution erwuchs, wollte sich an den politischen Entscheidungen und am Staatsaufbau beteiligen.

Der Kapitalismus, ihr neues Wirtschaftssystem, wurde so zu einem natürlichen Bestandteil des neuen Nationalstaates.

Der Nationalstaat brauchte die Bourgeoisie und die Macht des Kapitals, um die auf Stammesstruktur und Erbrecht beruhende alte Feudalordnung und ihre Ideologie durch eine neue nationale Ideologie zu ersetzen, die alle Stämme und Sippen unter dem Dach der Nation vereinte.

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Auf diese Weise wurden Kapitalismus und Nationalstaat so eng miteinander verbunden, dass die Existenz des einen ohne den anderen unvorstellbar wurde. Infolgedessen wurde Ausbeutung vom Staat nicht nur erlaubt, sondern sogar erleichtert und gefördert.

Vor allem jedoch muss der Nationalstaat als die Maximalform von Macht begriffen werden. Keiner der anderen Staatstypen verfügt über eine solche Macht. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Umstand, dass der obere Teil der Mittelklasse zunehmend mehr in den Monopolisierungsprozess eingebunden wurde. Der Nationalstaat selbst stellt das am weitesten entwickelte vollständige Monopol dar, die am weitesten entwickelte Einheit von Monopolen in den Bereichen Handel, Industrie, Finanzwesen und Macht. Ebenso sollten wir an das ideologische Monopol als untrennbaren Bestandteil des Machtmonopols denken.

Identität und Heimatland

Als die Menschen sesshaft wurden, begannen sie sich eine Vorstellung von ihrem Lebensraum zu machen, von seiner Ausdehnung und seinen Grenzen, die meist durch die Natur und topographische Merkmale bestimmt wurden. Sippen und Stämme, die sich in einem bestimmten Gebiet niedergelassen hatten und dort für lange Zeit lebten, entwickelten die Vorstellung von einer gemeinsamen Identität und einem Heimatland.

Identität als psychologisches Konzept geht davon aus, dass sich die Person mit etwas identifiziert.

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In gewisser Hinsicht dienen Gruppenidentitäten als notwendiger Prozess zur Heranbildung einer eigenen Persönlichkeit, aber sie bleiben stets ein Element der Fremdbestimmung und Zuschreibung.

Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er auf den Ort angewendet, in den ein Mensch hineingeboren wird und in dem die frühesten Sozialisationserlebnisse stattfinden, die zunächst Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen prägen.

. Allerdings waren die Umgrenzungen dessen, was sie als ihre Heimat ansahen, noch keine realen Grenzen. Handel, Kultur oder Sprache wurden dadurch nicht eingeschränkt.

Territoriale Begrenzungen blieben für lange Zeit flexibel.

Feudale Strukturen herrschten nahezu überall vor, und hin und wieder kamen dynastische Monarchien oder große multiethnische Reiche auf mit sich ständig ändernden Grenzen und vielen verschiedenen Sprachen und Religionsgemeinschaften, wie das Römische Imperium, das österreichisch-ungarische Reich, das Osmanische Reich oder das britische Empire.

Sie überlebten lange Zeiten und viele politische Veränderungen, da es ihnen ihre feudale Grundlage ermöglichte, die Macht flexibel über einen weiten Bereich kleinerer sekundärer Machtzentren verteilt auszuüben.